Wohlstand beginnt im eigenen Kopf und nicht bei der Suche nach dem Wunderinvestment
Geschrieben am 6. Mai 2009 um 17.35 von Raimund Hirzer
Seit zwanzig Jahren (und unbewusst sogar seitdem ich festgestellt habe, dass ich für eine Tafel Schokolade beim Bäcker als Tauschmittel Geld haben muss) beschäftige ich mich mit finanzieller Sicherheit und Unabhängigkeit, ganzheitlich. Mit ganzheitlich meine ich, dass zwischen Beruf und Freizeit keine Trennung besteht. Vieles haben mir Trainer, Experten und Kollegen mitgegeben. Vieles habe ich mir autodidakt angeeignet.
Für euch habe ich zwei meiner wesentlichen Erkenntnisse zusammengefasst.
- Aller Wohlstand beginnt im eigenen Kopf; die Geschichte (Gedanken, Gefühle, Vorstellungen usw.) die ich erzähle ist die Grundlage meines Lebens. Erzähle Sie so wie du dein Leben haben möchtest. Richte deine Aufmerksamkeit auf das was du haben, sein und tun möchtest. Wenn du nur die Fähigkeit nutzt die Dinge so zu sehen wie sie sind, dann können sich die Dinge nicht verbessern. Du musst einen Weg finden optimistisch nach vorne zu schauen, damit deine gegenwärtige Erfahrung sich verbessert.
- Mangeldenken lässt sich nicht durch körperliches Handeln ausgleichen. Denke ich das eh alles danebengeht, die Krise mir keine Chance lässt und ich mich ärgere wie Banken und andere Institutionen Milliarden "verbrennen". Ja dann werden mich vierzehn Stunden Tage nicht zum Erfolg führen. Dann werde ich mein Geld zum falschen Zeitpunkt ins falsche Produkt investieren oder verkaufen. Dann treffe ich sicher die richtigen Entscheidungen um meine Gedanken real werden zu lassen. Denn Gleiches zieht Gleiches an.
Betrachte unter diesen Erkenntnissen folgende Schlagzeilen/Wörter:
"Kampf um Wohlstand - besteuert die Reichen!"
"Wirtschaftsprognosen für die nächsten Jahre - einfach ausgedrückt: düster"
"Unsere Stärke; die kostenlose Beratung."
"Gehaltsverzicht, Krise, Sparmaßnahmen, Proteste usw."
Das alles erzeugt Mangel. Mangel in einer Welt wo Fülle vorhanden ist. Mangel in einer Zeit, in der es uns allen so geht wie noch nie und die allgemeine Zufriedenheit stetig zurückgeht. Mangel an Glück, Zufriedenheit, Wohlbefinden und Wohlstand.
Betrachte unter diesen Erkenntnissen folgenden (fiktiven!?) Sachverhalt: "Jetzt habe ich mir ein paar tausend Euros hart erspart. Nur auf der Bank krieg ich keine gescheiten Zinsen und so frisst mir die Inflation wieder alles weg. Aktien sind für mich nichts, weil da gewinnen eh nur die Reichen und wir alle müssen das bezahlen. Außerdem soll das Geld jederzeit verfügbar sein, denn mein Auto ist auch nicht mehr das Jüngste. Gott sei Dank, gibt es da meinen Bekannten der jetzt Vermögensberater ist und nicht mehr in der Werkstatt steht. Der hat eine sichere Immobiliensparform. Wie hat er gesagt: Grundbuch statt Sparbuch. Da kann ich mir in ein paar Monaten dann ein größeres Auto kaufen. Hoffentlich habe ich Glück, aber mein Bekannter meint, da kann nix passieren..."
Wie wird es weitergehen? Wer ist für euren Wohlstand verantwortlich?
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